Zum Auftakt Spiel der deutschen Fußballnationalmannschaft bei der FIFA Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien haben wir es mal wieder geschafft einen kleinen „Open-Air“ Hobby Abend zu gestalten.

Neben Grillfleisch (wir hatten sogar Salate), Bier und Fußball gab es ein paar gemütliche und sehr spaßige Runden Infinity und X-Wing.

Leider habe ich vor lauter Spaß vergessen zu fotografieren, weshalb es nur ein paar kleine Impressionen gibt…

Danke Jungs, für den tollen Abend – und der deutschen Elf haben wir auch noch Glück gebracht! Weiter so und bis zum nächsten Mal!

Wir starten wieder ein internes ITS Turnier mit 6 Teilnehmern in unserem Tabletopkeller ganz gemütlich ohne offizielle Wertung unter uns.

Datum: 17.05.2014
Start: 10:00
Ende: 18:00
Startgeld: 5 EUR

Armeen: 300 Punkte nach ITS Regeln inkl. 12 Punkte Spec Ops

Mehr Infos, Anmeldung und Regeln im Forum
Bis dann, ich freu mich drauf!

Am Sonntag, den 13.4. war es endlich so weit. Die Finalmission unserer Kampagne fand statt. Damit alle gemeinsam spielen konnten, haben wir uns Regeln für ein Team-Match überlegt und spielten 2 gg. 2.

Um den ersten Platz spielten Bene mit seiner Combined Army und Bruno mit seinen Aleph. Bene spielte dabei im Team mit seinen Nomads (leider konnte Hunter mit seinen Yu Jing nicht teilnehmen) und Bruno im Team mit Steves Aleph. Extrem passend, da die Story der Paradiso Kampagne im Finale ebenfalls die große Schlacht zwischen Aleph und Combined Army beschreibt!

Auf der zweiten Platte spielte Tobi mit seinen Tohaa und Flos Yu Jing (Flo konnte leider nicht kommen) gegen Manus Haqqislam und meine Military Order. Ich hatte im Laufe der Kampagne extrem oft gegen meinen Bruder Manu spielen dürfen. Am Ende gemeinsam mit ihm zu spielen war natürlich super. Außerdem haben wir uns schon riesig auf das erste Spiel auf unserer neuen Platte gefreut!

Bedingt durch die Sonderregeln der Kampagne durfte jeder Spieler die Miniaturen, die in der letzten Mission überlebt hatten ohne Punktkosten zu bezahlen mitnehmen – das führte zu mehr als 1000 Punkten pro Seite. Es versprach ein sehr spannender Tabletop Tag zu werden!

Die Mission
Das Kampagnenfinale ist ein Kill Points Szenario bei dem es gilt den Gegner komplett auszuschalten. Außerdem findet das Spiel im Kern des letzten Monolithen statt, der während des Spiels einstürzt. Zu Beginn jeder Runde werden mehr und mehr Trümmerstücke zufällig auf dem Spielfeld verteilt. Diese Trümmerstücke sind extrem tödlich (kein Rüstungswurf, sofort ausschaltend, Ausweichen mit -6). Das Szenario gewinnt man, indem der Gegner komplett vernichtet und die Landeplattformen frei von Trümmerstücken kontrolliert wird.

Platte 1: Tohaa & Yu Jing VS Haqqislam & Military Order 

Manu und ich hatten im letzten Spiel releativ viele Miniaturen sichern können und stellten damit insgesamt über 1000 Punkte. Tobi und Flo dagegen konnten keine Miniaturen sichern. Wir waren damit also fast 2:1 überlegen. Dazu kam, dass wir die erste Runde automatisch gewannen. Nicht sehr Balanced… Aber an diesem Tag ging es mehr um den Spaß am Spiel, vor allem, da es in unserer Begegnung kaum um etwas ging.

Manu stellte zwei TAGS und McMorrough und ich meinen 5er Magisterlink sowie meine neue Liebe die HMG Drohne mit Monofilamentminen. Außerdem einige Sniper, Drohnen und Spezialisten für die Mission.

Tobi spielte seine Turnierliste mit mehreren 3er Link-Teams. Auf der Yu Jing Seite stellte er einige Oniwaban auf. Dazu kamen Total Reaction Drohnen und ebenfalls einige Spezialisten.

Das Spiel lief wie es laufen musste. Manu und ich hatten die erste Runde und die Übermacht machte sich stark bemerkbar. Auch Tobis Hoffnungen, dass die fallenden Trümmerstücke einige Verluste auf unserer Seite verursachen würden, wurden nicht erfüllt, so wurde sehr schnell deutlich, dass unser Finalspiel wenig spannend werden würde…

Gemeinsam mit McMorrough zerlegten wir die ersten Oniwaban und leghten zwei von Tobis Links lahm. Meine Ritter, unterstützt von Manus Lasiq Sniper kümmerten sich um Tobis Total Reaction Drohnen auf den Dächern und rückten dann in die Mitte vor.

In den folgenden Runden lieferten wir uns einige kleinere Scharmützel mit den übriggebliebenen Tohaa aber in der dritten Runde entschieden wir das Match endgültig für uns. Das bedeutete am Ende einen dritten Platz für mich und einen vierten für Manu. Tobi landete dadurch auf Platz fünf.

Platte 2: Aleph & Aleph VS. Combined Army & Nomads
Ganz anders als bei uns ging es auf der zweiten Platte zu. Hier wurde nicht nur um Platz 1 gekämpft, sondern es trafen auch deutlich größere und ausgeglichenere Streitmächte aufeinander. Das Spiel um Platz 1 wurde auf unserer – zwar nicht bemalten aber trotzdem tollen – Spartan Scenics Platte ausgetragen.

Sowohl Bene als auch Bruno konnten die Missionen zuvor erfolgreich abschließen und traten daher bereits jeweils mit Armeen >600 Punkten auf. Der narrative Modus der Kampagne führte dazu dass auf jeder Seite zusätzliche Einheiten kostenlos verfügbar wurden. Für CA bedeutete das einen kostenfreien AVATAR während Bruno sich über einen kostenfreien ACHILLES und PHOENIX freuen durfte.
So standen auf beiden Seiten am Ende zwei TAGs und jede Menge weitere Miniaturen – zum Beispiel 5 Total Reaction Drohnen bei Bruno. Man konnte schon ahnen, dass das hier nicht schnell vorbei sein würde…

 

In der ersten Runde ging dann trotzdem alles recht schnell. Das erste Trümmerstück traf direkt die beiden Marut die den Einsturz nicht überlebten. In jedem anderen Spiel eine absolute Katastrophe aber so waren auf der Seite von Bruno & Steve noch  immer genug Punkte vorhanden um das Spiel spannend zu halten.

Leider habe ich von dem weiteren Spielverlauf nicht so viel mitbekommen, da wir ja selbst gespielt haben. Irgendwann merkte man nur, dass es immer lauter und lauter wurde. Die beiden Platz 1 Anwärter lieferten sich ein heftiges Match und schenkten sich nichts. Doch wie es zu erwarten war, war einfach kein Ende in Sicht. Zu viele Punkte, zu viele Modelle und definitv zu viele Emotionen…. Also einigte man sich am Ende auf ein episches Nahkampf Duell zwischen Marut (der wie durch ein Wunder wieder auferstanden war) und Avatar.

Nach drei Nahkampfrunden war dieses Duell entschieden und Bene ging mit seinem Avatar als Sieger der Kampagne hervor.

Siegerehrung
Nach diesem tollen, aber anstrengenden Finale, sah die Tabelle am Ende folgendermaßen aus:

Platz Name Armee Sieg-
punkte
Überlebte Einheiten
1 Bene (2) Combined 79 2086
2 Bruno Aleph 73 1940
3 Patrick PanOceania 73 1705
Bene Nomads 64 1380
4 Manu Haqqislam 46 1538
5 Tobi Tohaa 43 851
Patrick(2) Ariadna 34 522
6 Hunter Yu Jing 27 845
7 Flo Yu Jing 27 753
8 Steve Aleph 16 1082

Wiedereinmal unterstützt von unserem Partner fantasyladen.de konnten sich alle Teilnehmer zusätzlich zu den Medaillen für Platz 1-3 auch über tolle Infinity Preise freuen. Und so sahen die glücklichen Gewinner aus.

 

Vielen Dank an dieser Stelle an alle 8 Teilnehmer für tolle Spiele in den letzten sechs Monaten. Und natürlich an Alex und sein Team von  fantasyladen.de die uns nicht nur mit den Preisen für Turniere und Kampagnen entgegenkommen sondern auch mit ihrem tollen Sortiment dafür sorgen, dass unser nie enden wollender Infinity-Bedarf gestillt wird.

Die nächste Kampagne folgt bestimmt, ich freue mich drauf!

Am Wochenende vor dem großen Kampagnen-Finale haben mein Bruder, seine Freundin und ich uns die Airbrush geschnappt um unsere Micro-Art District 5 Gebäude zu bemalen und eine modulare Platte daraus zu bauen.

Folgende Utensilien haben wir verwendet:
– Micro Art District 5 Gebäude (4 Stück)
– Micro Art District 5 Catwalks
– Micro Art Holo Ads Set
– Hangar von Sarissa Precision
– Waste Station von Warmill
– 9 Hartfaserplatten 40x40cm
– Ne Menge Leim, Sand und Kleinzeug (Reifen, Zaun, Elektroschrott, Resinkisten, Terrariumpflanzen)
All das bekommt ihr bei unserem Stammshop www.fantasyladen.de

Vorbereitung:
Zuerst mussten wir die MA Gebäude kleben. Denn bei 2-3 Spielen pro Woche und mehreren Transporten auf Turnieren haben die einiges abbekommen. Wände wurden eingezogen, Balkone geklebt und Dächer wieder aufgebaut.Nach knapp 3 Stunden sah das Ganze so aus.

Außerdem hat sich Manu einen Schrottplatz eingebildet und dafür ein altes Notebook zerlegt. Die einzelteile haben wir auf einen Styrodur-Berg geklebt. Der Schrottplatz sollte zusammen mit der Waste Station von Warmill eine Einheit bilden. Ein Bild davon gibts unten im bemalten Zustand.

Bemalung:
Die Gebäude wurden mit normaler Baumarkt Acrylfarbe Dunkelgrau grundiert und anschließend mit Hellgrau akzentuiert. Ich muss sagen, die Micro Art Studio Gebäude lassen sich so extrem gut bemalen. Die Details bleiben erhalten, eine einzige Akzentschicht reicht um wirklich gute Effekte zu erzielen.

Die 9 Hartfaserplatten wurden mit Sand beklebt und ebenfalls Grau grundiert. Hier verwendeten wir Vollton-Abtönfarbe und herkömmliche Pinsel. Nachdem die Farbe trocken war wurde die Platte mit hellem Grau trockengebürstet.

Mehr schafften wir am ersten Tag schon auch gar nicht. Wir hatten den Aufwand echt unterschätzt also mussten wir am Tag später eine extra Schicht einlegen um die Gebäude fertigzumachen.

Hier wurden farbige Akzente gesetzt. Um den zeitlichen Rahmen nicht vollends zu sprengen haben wir uns wirklich auf das nötigste beschränkt, aber auch hier ist die Airbrush gold wert! Innerhalb kürzester Zeit waren die Gebäude fertig akzentuiert und konnten auf die Platte geklebt werden.

Das Endergebnis kann sich meiner Meinung nach wirklich sehen lassen und die Farbe wertet das Spiel enorm auf! Das Finale kann kommen!

 

 

Danke nochmal an die Helfer, ohne die das Alles wohl heute noch nicht fertig gewesen wäre.

Nach einem halben Jahr Infinity Kampagne haben wir uns die Wartezeit auf das große Finale am 13.04. mit einer gepflegten, guten, alten Runde Warhammer 40k vertrieben.

Ich muss schon sagen, durch das neue System in unserer Spielgruppe ist Warhammer 40k doch sehr in den Hintergrund und unter Druck geraten. Infinity hat unglaubliche Modelle, eine tolle, schnelle Spielmechanik, ist realistisch und macht unheimlichen Spaß. Umso interessanter war es zu sehen, wie sich das „gute, alte“ anfühlt, nach einem halben Jahr Pause.

Wir hatten uns auf ein gemütliches 2000 Punkte Match mit Fluff-Listen geeinigt. Das Schöne: Beide Armeen und das gesamte Gelände waren bemalt. Deshalb, dieser kurze Bericht mit einigen hübschen Schnappschüssen.

Die Listen 

Steves Grey Knights
…sind schnell zusammengefasst. Draigo, 11 Paladine, Land Raider, 2 Ritter. Eine Einheit Paladine und Draigo waren im Land Raider unterwegs, ein weiterer, kleinerer Trupp sollte schocken.

Patricks Blood Angels
… bestanden aus einem Mix aus allem was die Blood Angels so zu bieten haben. Sturmmarines im Razorback (aber nur 2 Trupps), ein taktischer Trupp mit Standard Rak-Werfer und Flamer hinter einer Aegis Verteidigungslinie mit Flakk, 5 Sanguinische Gardisten, 5 Sturmterminatoren die gemeinsam mit einem Sanguiniuspriester im Land Raider fuhren und 9 Todgeweihte, die gemeinsam mit dem Reclusiarch Kriegsherren im Storm Raven flogen.

Die Schlacht

Mission und Aufstellung
Gespielt wurde die Standard Mission Erkunden und Sichern (6 Missionsziele mit verstecktem Wert von 1-4) und Aufstellung über lange Spielfeldkanten. Steve stellte alle seine Missionsziele in meiner Hälfte auf, klar zum schießen sind seine 15 Paladine ja nicht wirklich geeignet. Ich stellte meine Aegis so weit am Spielfeldrand wie möglich auf und packte meine gesamte Armee außer den Land Raider dahinter… Sollen sie nur kommen.
Ich gewann die Initiative und in der ersten Runde herrschte Nachtkampf.

Erste Runde Patrick 
Meine erste Runde lief so, wie eine erste Runde läuft wenn sich der Gegner hinter einem Turm versteckt und Nachtkampf herrscht. Die meisten meiner Laserkanonen verpufften entweder direkt oder wurden weggedeckt. Lediglich die Flack überraschte und kostete einen der Ritter 2 Lebenspunkte. Insgesamt konnte ich dem ersten Ritter so in der ersten Runde 3 Lebenspunkte nehmen.
Erste Runde Steve
Steve sprang mit beiden Rittern in meine Aufstellungszone und wischte mit seinen Flammenwerfern 2/3 meines taktischen Trupps weg. Dank Blutrotem Durst blieben diese zwar stehen, aber stark dezimiert. Weitere Schablonenwaffen und der Landraider nahmen meine Sanguinischen Gardisten unter Beschuss. Dank 2+ Rüstung verlor ich aber nur ein Modell.
Zweite Runde Patrick
In meiner zweiten Runde musste ich die beiden Ritter direkt vor meiner Nase einfach wegbekommen. Deshalb konzentrierte ich das komplette Feuer auf sie. 4 Laser, 1 Plasma, ein Flakk sowie eine Rakete, Sturmkanone und Melter vom gerade angekommenen Stormraven und eine Infernuspistole der Sanguinischen Garde genügten allerdings nicht, um beide Ritter zu vernichten, was sich in der nächsten Runde von Steve natürlich extrem negativ auswirken würde.

Zweite Runde Steve
Steves Paladine landeten sehr riskant aber glücklich hinter meinen Linien und gemeinsam mit Landraider, der immer näher kam und Rittern gelang es Steve alle Panzer zu öffnen und damit meine Laserkanonen aus dem Spiel zu nehmen. Extrem unglücklich würfelte ich bei beiden niederhalten Tests für die Sturmtrupps eine Doppelsechs was bedeutete ich würde die gesamte nächste Runde mit diesen Einheiten einfach nur herumstehen…

Dritte Runde Patrick
Angriff ist die beste Verteidigung und da ich dank Niederhalten sowieso nicht viel im Fernkampf konnte musste ich mich in den Nahkampf stürzen. Meine Terminatoren sollten dabei den letzten Ritter angehen während die Sanguinischen Gardisten (nur noch 2 verbliebene) die Paladine hinter mir angreifen sollten. Der Stormraven rückte hinter die Aegis vor und sollte die Sanguinische Garde bei diesem Selbstmordkommando unterstützen. Und tatsächlich gelang es mir mit dem Melter und der Infernus-Pistole bereits vor Begin des Nahkampfes 2 Paladine auszuschalten (doppelte Stärke). Im Nahkampf hatte Steve dann großes Würfelpech und verlor gegen die zwei übrigen Gardisten.
Das Würfelglück war dafür für diese Runde verbraucht, meine Terminatoren würfelten eine Doppeleins beim Angriff auf den Nemesisritter, was zu einem sehr schadenfrohen Grinsen von Steve führte und ein wenig für die vier verlorenen Paladine entschädigte.

Dritte Runde Steve
Steves Landraider rückte weiter vor während der Nemesisritter meinem ersten Sturmtrupp im Nahkampf den Rest gab. Wir beide waren uns einig, die nächste Runde, die Runde in der Draigo und sein Paladin Gefolge ankommen, würde das Spiel entscheiden… Ich hatte nicht viel Hoffnung…

Vierte Runde Patrick
Alles oder nichts. Der Stormraven ging in Schwebemodus über um meine Todeskompanie zu entfesseln. Der verbliebene Sturmtrupp und die Sanguinische Garde warfen sich dem Landraider entgegen um mit den Melterwaffen ein Loch in die schwere Panzerung zu brennen. Und tatsächlich, der erste Schuss der Infernus-Pistole brachte den Landraider zum explodieren. Nun Standen 9 Todgeweihte mit 2 Infernuspistolen, der Stormraven, der Sturmtrupp mit Melter und der letzte taktische Marine an der Flakk um die Paladine zu beschießen und sich danach in den Nahkampf zu werfen. Mit mäßigem bis keinem Erfolg… Der gesamte Beschuss prallte an Draigo ab und verursachte gerade mal einen Lebenspunkt bei diesem Panzer auf zwei Beinen. Der Nahkampf war dafür umso erfolgreicher. Meine Terminatoren schafften mit tollen Würfelwürfen die Distanz zum Nemesisritter und töteten diesen mit nur einem Verlust.
Todeskompanie und Sanguinische Garde warfen sich währenddessen in den alles entscheidenden Nahkampf gegen den Pulk aus Paladinen und Draigo – Die Hellebarden machten mit Ihrer Ini 6 insgesamt 6 Wunden gegen meine Kompanisten von denen ich 5!!! mit Verwundung Ignorieren verhindern konnte. Auch Draigo schaffte es nur einen Todgeweihten zu töten womit ich noch immer 7×5 Attacken hatte um zurüchzuschlagen. Durch den Reclusiarchen durften dabei alle Treffer- und Verwundungswürfe wiederholt werden was selbst für Paladine in diesem Fall fatal war. Am Ende dieses Nahkampfes standen nur noch 3 Paladine mit Hammer und Draigo gegen 7 Todgeweihte und den Reclusiarchen.

Vierte Runde Steve
Sichtlich ernüchtert von dieser dramatischen Entwicklung im Nahkampf und geschockt im Regelbuch nach der „alles wiederholen Regel“ der Blood Angels suchend gingen wir in die vierte Runde. Hier passierte nichts als der Nahkampf in dem ich mit meinem Reclusiarchen und Draigo ein Duell ausfocht, das der Reclusiarch (natürlich) verlor. Dennoch gelang es meinen Todgeweihten die Paladine weiter zu dezimieren (erneut extremes Würfelglück) womit Draigo alleine gegen die übrigen Todgeweihten stand und in der nächsten Nahkampfphase von den vielen Attacken überrannt wurde…

Fazit
Nicht nur, dass ich sehr überraschend gewonnen habe, nein das ganze Spiel hat tatsächlich mal wieder richtig Spaß gemacht. Gerade als Abwechslung zum absolut Anderen System Infinity ist Warhammer wirklich ein Spiel wert und ich werde keine sechs Monate vergehen lassen, bis ich wieder spielen werde…
Erstaunlich mal wieder, wie entscheidend die Würfel bei diesem Spiel sein können… Eine Doppelsechs hier, eine Doppeleins dort und 5/6 Würfen mit 5+ auf Verwundungen Ignorieren erfolgreich. Alles Dinge, die nicht statistisch Wahrscheinlich sind, das Spiel aber extrem beeinflussen.
Mir hat es nen riesen Spaß gemacht und auch Steve hat sich nach ein paar kurzen Diskussionen über „Balancing“ und „Unfairness“ wieder beruhigt und konnte den Abend genießen…

Seit Oktober 2013 haben wir mit 10 Teilnehmern die Infinity Paradiso Kampagne gespielt.Nun ist es soweit und das große Finale steht an. Dies wird im Rahmen von 2 Teamspielen durchgeführt.
Auszug aus dem Forum. 

Drittes Szenario des vierten Kapitels. Ort: Der Kern des letzten Kosmoliten. Die Streitkräfte der Spieler haben den Kern des Kosmoliten erreicht, hier wird die finale Schlacht um den T´zechi stattfinden. Die heftigen Kämpfe haben jedoch die innere Struktur des Kosmoliten angegriffen und er droht nun auf die Eindringlinge einzustürzen. Trümmerstücke blockieren bereits die Eingänge zum Kern, so dass sich der einzige Ausgang auf der Evakuierungsplattform des T´zechi befindet. Um das Missionsziel zu erreichen, müssen die Spieler ihre Einheiten schnell in den zentralen Bereich des Kosmoliten bewegen, ihren Gegner auslöschen und die Startplattform frei von Trümmerstücken halten. 

Ergebnisse und Paarungen
Ergebnisse aus Kapitel 4 Spiel 2

Das finale wird in 2er Teams gespielt. Dabei spielen die vier besten Spieler des Kapitels nach Schweizer System gegeneinander. Die Teampartner ergeben sich durch die Platzierung der anderen vier Spieler. Platz 1 spielt mit Platz 8, Platz 2 spielt mit Platz 7 usw.
Die Zweitarmeen (die schlechter platzierten Armeen von Bene und Patrick) stehen als Springer zur Verfügung sind ansonsten aber vom Finale ausgeschlossen

Daraus ergeben sich die folgenden Teamspiele:

Tisch 1:
Team 1: Bene (CA) und Hunter
VS
Team 2: Bruno und Steve
NARRATIVER MODUS ALEPH gegen COMBINED ARMY 

Tisch 2:
Team 3: Tobi und Flo
VS
Team 4: Patrick (PanO) und Manu

Regeln:

Szenario
Es wird das Szenario 403 aus der Kampagne gespielt. Die Armeelisten werden dabei ganz normal auf 300 Punkte + die Reserven aus dem vorherigen Szenario aufgestellt. Alle Regeln kommen standardmäßig zum Einsatz mit folgenden Anpassungen für Teamspiele:

Strukturelle Integrität:
In der ersten Runde werden bereits 2 Trümmerschablonen gewürfelt. Steigend mit jeder Runde (Runde 2 – drei Schablonen, Runde 3 – vier Schablonen etc.)

Siegpunkte:
Die Siegpunkte werden nach Szenarioregeln verteilt. Ein Spieler erhält dabei nur die 5 Siegpunkte wenn
a) das gegnerische Team vollständig ausgelöscht ist
b) die Startplattform gesichert ist und
c) der Spieler noch mindestens ein eigenes Modell im Zustand normal auf dem Spielfeld hat.

Beispiel: Team A hat Team B komplett ausgelöscht und die Startplattform gesichert. Spieler 1 hat noch 3 Modelle auf dem Tisch während Spieler 2 sein letztes Modell im letzten Feuergefecht verloren hat.
–> Spieler 1 erhält 5 Siegpunkte. Alle anderen erhalten 0 Siegpunkte.

Teamspielregeln:
Die Spielzüge des Teams werden gleichzeitig abgehandelt. Das heißt, beide Spieler aus Team A spielen gleichzeitig ihre erste Runde, danach spielt Team B die erste Runde usw.

Die Armeen des Teams zählen als verbündet. Modelle des Teampartners dürfen geheilt bzw. repariert werden. Sie profitieren auch von Auren und Sichtblockern wir OSE oder Rauchgranaten des Teamkameraden.

Die Befehle der Spieler dürfen weiterhin nur für die eigenen Modelle derselben Kampfgruppe verwendet werden.

Initiativewurf:
Das Team bestimmt einen Spieler des eigenen Teams, der den Initiativewurf durchführt. Bei diesem Wurf kommen alle Modifikatoren, die dieser Spieler sich erspielt hat zum Einsatz.

Finaltag: 

Die beiden Finals finden am selben Tag statt. Zur Terminfindung wird eine Abstimmung stattfinden (separat). Als Zeitplanung werden ca. 5h angesetzt.

Sollte ein Spieler am Finaltag ausfallen, spielt Bene im Team mit seinen Nomads
Sollte ein weiterer Spieler ausfallen, spiele ich im Team mit meinen Ariadna
(Teams werden dann spontan von mir  nach Schweizer System angepasst)

Nach den Finalspielen gibt es die große Siegerehrung und Preisverleihung. Jeder Spieler darf sich dabei einen Preis aussuchen, beginnend mit dem ersten Platz. JEDER Spieler erhält einen Preis der mindestens so viel wert ist wie das Startgeld.

Viel Spaß beim finale!

Am 03.10.2013 nutzten wir den Feiertag um ein kleines, internes Infinity-Turnier auszutragen. Sechs Teilnehmer meldeten sich an und wir spielten 3 der offiziellen ITS-Szenarios mit je 300 Punkten. In entspannter Atmosphäre unter Freunden trugen wir ein sehr cooles, kleines Turnier aus. Anbei ein kleiner Bericht:

Unser Tabletop-Keller
Der Hobbyraum im Keller meines Elternhauses steht seit einigen Jahren leer. Vor ca. einem Jahr haben wir uns mit den Feldfürsten hier eingenistet und ein wahres Tabletop-Paradies daraus gemacht. Hauptsächlich durch das tolle Sortiment und die Angebote unseres Stamm-Internetshops fantasyladen.de entstanden 2 Warhammer bzw. 3 Infinity-Platten mit Gebäuden von Mircro-Arts als auch Spartan Scenics.

Platte eins bestand hier hauptsächlich aus den Micro Art District 5 Gebäuden

Platte zwei wurde komplett mit dem Starter Set und dem Towers and Platforms Set von Spartan Scenics aufgebaut.

Platte drei war der kleine Schwachpunkt. Hier wurde hauptsächlich selbstgebautes Warhammer-Gelände verwendet, das nur bedingt für den Infinity Einsatz geeignet war.

Die Spieler und Armeen: 
Tobi – Yu Jing
Flo – Yu Jing
Bruno – Aleph
Steve- Aleph (Steel Phalanx)
Manu – Haqqislam (Hassasim Bahram)
Patrick (ich) – PanOceania (Military Orders)

Meine Liste

Der 5er Magister-Ritterlink hatte sich bereits in mehreren Turnierschlachten bewährt. Ganz neu im Team war der Grabritter Leutnant, der mit Hilfe des Holo-Projektors möglichst lange leben sollte. Unerlässlich für die ITS Missionen ist der Forward Observer mit TO Camo, der sich im richtigen Moment enttarnen und mit Minen die Missionsziele sichern sollte. Gegen die immer häufiger werdenden Links (vor allem ODD Steel Phalanx) sind die MSV und Auxbot Order Sergeanten gedacht.

Runde 1 – Szenario Supply Run 
In diesem Szenario geht es darum den Inhalt von drei Versorgungsboxen zu bergen und in Sicherheit zu bringen. Hier ging es für mich und meine Ritter gegen unseren neuesten Infinity – Spieler Flo mit seinen Yu Jing. Flo stellte zwei Kampfgruppen auf, die je eine Hälfte des Spielfeldes kontrollieren sollten. Die Besonderheit an unserer Platte waren zwei Teleporter-Plattformen, über die die Miniaturen quer über das gesamte Schlachtfeld „springen“ konnten.
Flo hatte sich zwei der Boxen relativ schnell sichern können und brachte Sie in seiner Aufstellungszone in vermeintliche Sicherheit. Über die Teleporter konnte ich meine Ritter allerdings sehr schnell in ebendiese Aufstellungszone bringen und mir zumindest eine der Boxen zurückholen. Meinem Forward Observer gelang es die dritte Box mit Minen zu verteidigen.
Am Ende ging dieses sehr spannende Match 5:2 für mich aus, was den dritten Tabellenplatz bedeutete. An Killpoints schenkten wir uns nichts, gerade die letzten Züge waren unheimlich spannend!

Runde 2 – Szenario FrontLine 
In der zweiten Runde ging es nach einer Runde Pizza für alle gegen meinen Bruder Manu, der seine Haqqislam ins Feld führte. Hauptsächlich besteht Manus Haqqislam-Sektorarmee aus 2 Impersonators, einem Linkteam mit Arzt und einem Viral-Sniper. In diesem Szanario geht es um die Kontrolle von drei veschiedenen Zonen. Je nachdem wie weit die Zone von der eigenen Aufstellungszone entfernt liegt, gab die Kontrolle dieser Zone 1, 2 oder 3 Siegpunkte.
Wir mussten auf der dritten Platte spielen, die von extrem langen Sichtlinien und wenig Deckung gezeichnet war. Ich erhielt zwar die erste Runde, verlor aber durch reaktives und indirektes Feuer alle meine Haupteinheiten bereits in meinem ersten, aktiven Zug (Manu hatte unglaubliches Krit-Glück). Zwar konnte ich auch die gefährlichen Impersonators ausschalten, doch war ich in Manus erster Runde bereits fast Aktionsunfähig… Nach zwei Runden Versteckspiel und einigen glücklichen Schüssen auf beiden Seiten gelang es mir, die dritte Zone (erneut mit meinem TO Forward Observer) einzunehmen. Manu allerdings hatte sowohl meine als auch die mittlere Zone unter Kontrolle und gewann das Spiel verdient 3:6. Für mich bedeutete dies, nach wie vor den dritten Platz, knapp hinter mir war allerdings Bruno mit seiner Aleph-Liste.

Runde 3 – Szenario Emergency Transmission 
Nach einer weiteren Pause mit Kaffee und Kuchen ging es in Runde 3 also nochmal um einiges. In Emergency Transmission geht es um zwei separate Ziele. Zuerst müssen mindestens zwei von 6 Konsolen aktiviert werden. In der Mitte des Tisches steht eine Antenne, die dann aktiviert werden kann. Sowohl für Konsolen, als auch für das aktivieren der Antenne werden Siegpunkte vergeben.
Gegen Brunos Aleph Liste, die hauptsächlich aus dem TAG Marut besteht, liegt mir eigentlich sehr gut und ich konnte schon in mehreren Spielen gute Punkte gegen ihn einholen. Leider machte ich bereits bei der Aufstellung einige größere Fehler und baute mit meinem Ritterlink keinen Druck auf. Dies führte dazu, dass Marut bereits in der ersten Runde 3 Konsolen synchronisieren und nebenbei alle meine Einheiten (bis auf den Ritterlink) ausschalten konnte. Das Spiel war sehr einseitig und schnell gelaufen, dies lag aber einfach an meinen dummen Fehlern. Am Ende konnte ich Marut mit geballtem Panzerfaust-Beschuss zu Fall bringen, dies änderte aber nichts mehr an Brunos 2:9 Sieg über mich.

Am Ende behielt ich dennoch den dritten Platz, den ich bereits nach dem ersten Spiel eingenommen hatte. Für mich ein zufriedenstellendes Ergebnis, vor allem, weil ich mehr mit Orga des Turniers (und erklären der Szenarios beschäftigt war). Die Jungs hatten Spaß, also hat es sich gelohnt.

Die Ergebnisse und Siegerehrung

Den ersten Platz belegte Steve mit seiner Steel Phalanx (mit denen kanns ja jeder 😉 ), dicht gefolgt von Bruno, der seinen Marut einmal mehr erfolgreich auf einem Turnier geführt hat. Flo, der vor dem Turnier nur zwei Testspiele von mir erhalten hat, hat sich ebenfalls gut geschlagen und den vierten Platz belegt.

Aber egal welche Platzierung, unterstützt durch  fantasyladen.de konnte jeder Turnierteilnehmer einen Preis auswählen. Von Geländestücken über Befehlsmarker bis hin zu Missionszielen war alles dabei und so war am Ende, nach einem sehr lustigen Turnier mit vielen spannenden Spielen jeder glücklich und zufrieden.

Vielen Dank fürs mitspielen Jungs und natürlich vielen Dank für die Unterstützung an Alex und sein Team von fantasyladen.de.

Lange lange ist es schon her aber endlich schaffe ich es mal wieder weiterzuschreiben. Ich hoffe in nächster Zeit etwas mehr Posten zu können. Evtl. mit der Unterstützung der anderen Feldfürsten?!

Weiter geht es mit dem zweiten Teil des kleinen Turnierberichts vom Teamturnier „Schlacht um die heiligen drei Festungen“ in Felsberg.
Teil 1 findet ihr Hier

Best Painted Wettbewerb
Auch beim Best Painted Wettbewerb mischten die Feldfürsten mit. Daniels Tyraniden, die schon den ein oder Anderen Best Painted Wettbewerb bestritten haben wurden schön drapiert…

… und durften sich mit den folgenden Gegnern messen:

Am Ende setzte sich leider der Tzeentch Spieler mit seiner tatsächlich sehr schönen Armee durch. Aber Daniel wurde zweiter und auch das kann sich bei der Konkurrenz allemal sehen lassen!

3. Spiel: 
Gegner: Tzeentch und Tzeentch
Die Gegner hier brachten 2 Dämonenprinzen, einen Predator, einen Drachen, ein paar Havocs und jede Menge Rhinos mit. Wir wussten, wenn wir hier gut abschnitten, wäre ein Pokal noch möglich. Dementsprechend motiviert gingen wir an die Sache ran.
Mission: 
Killpoints – Eigentlich perfekt für uns mit unseren 6+ Modellen.

Wir stellten unsere Streitmacht auf der kurzen, linken Spielfeldkante auf. Die Mission war wie für uns gemacht und wir hatten auch die erste Runde. Aber da hörte dann das Glück auch schon auf. Wegen extrem störendem Gelände hatten meine Landraider keine Sichtlinie. Der Furioso Cybot konnte zwar den Predator in der ersten Runde zerstören, sonst verursachten wir allerdings keinen Schaden.
In ihrer ersten Runde bewegten sich die beiden Dämonenprinzen auf unsere Schlachtlinie zu. Die beiden beschäftigten uns 3 lange Runden und kosteten Daniels Schwarmtyranten und seine Nemesis viel Zeit und Lebenspunkte. Nachdem wir die beiden erledigt hatten reichte uns die Zeit leider nicht mehr aus um noch genug Schaden für einen deutlichen Sieg zu verursachen. So trennten wir uns am Ende mit einem knappen Sieg von unseren letzten Gegnern auf diesem tollen Turnier.

Siegerehrung
Am Ende belegten wir beiden den 8. Platz, womit wir zwar nicht zufrieden waren aber den heiß ersehnten Pokal gab es dann doch noch… Mit 470 Kilometern waren wir das Team mit der weitesten Anreise und wurden dafür mit dem Pokal belohnt, der jetzt meine Vitrine ziert.

Alles in Allem war es ein toller Turniertag mit coolen Gegnern und tollen Missionen. Im Herbst gibt es eine weitere Runde… Auch hier werden die Feldfürsten wieder an den Start gehen und diesmal gibt es einen „richtigen“ Pokal. Von hier aus nochmals danke an die Orga, unsere Gegner und natürlich an Daniel, für den gelungenen Warhammer 40k Tag.

Wilkommen zum ersten Turnierbericht dieses jungfräulichen Blogs. Im Teil 1 findet ihr die Kurzberichte der Schlachten 1 und 2 von 3.

Am Samstag, den 23.02.2013 ging es für zwei von uns nach Felsberg auf die „Schlacht um die heiligen drei Festungen“. Ein 2000P Warhammer 40k Teamturnier in Felsberg bei Kassel. Zur Erinnerung… wir kommen aus Fürstenfeldbruck. Felsberg… Ist ca 480km entfernt. Das hieß für uns, 3:30 Uhr aufstehen, 4:00 morgen los und ab Richtung Hessen. Zu allem Überfluss hatte es auch noch geschneit und wir brauchten deutlich länger als gedacht. Nichts desto trotz haben wir es noch rechtzeitig geschafft und es hat sich wirklich gelohnt. Ein tolles Turnier.

Die Listen(in der Kurzversion)
Daniel-Tyraniden 
2 fliegende Schwarmtyrranten
1 Tervigon
10 Ganten
6 Yrmgarl Symbionten
1 Nemesis von Malantai

Patrick – Blood Angels
Scriptor
2x 5 Sturmmarines im Landraider
1 Landspeeder
1 Furioso mit Schrapnell in der Landungskapsel

Unsere Taktik war ganz klar, so schnell wie möglich den Gegner unter Druck setzen und aufreiben. Mit Reichweite, landendem Cybot, Yrmgarls oder eben fliegenden Schwarmtyrannten…. Unser Ziel war es, mit mindestens einem Pokal nach Hause zu fahren.

1. Spiel: 
Gegner: Orks und Tyraniden 
Die Orks waren (klar) auf Masse ausgelegt, ein paar Kopter und Artillerie rundeten die Armee ab. Während die Tyraniden eine fast 1:1 Spiegelung von Daniels Armee war. Hier wurde gleich die Schwäche unserer Armeeliste deutlich… Masse! Und das sollte sich später noch rächen.
Die Mission:
Die Mission lag uns sehr gut, es ging darum, 3 Bunker in der Aufstellungszone des Gegners zu zerstören. Diese hatten Panzerung 14 und mit jedem Streifschuss oder Volltreffer wurde die Panzerung um 1 reduziert. Jeder auf diese Weise reduzierte Punkt war ein Siegpunkt wert.
Das Spiel: 


Während Daniel sich um die Gegner kümmerte, nahm ich mit Landraidern und Cybot die Bunker unter Beschuss. Mit ziemlichem Erfolg. Wir zerstörten alle drei Bunker. Leider verschockte Daniels Nemesis und so konnten die Gegner auf unserer rechten Flanke durchbrechen und ebenfalls einige Siegpunkte einfahren.

Am Ende Stand es (etwa) 42:21 Siegpunkte, ein klarer Sieg für uns und eine sehr gute Platzierung nach dem ersten Spiel. Der Pokal war in Reichweite, aber noch lange nicht gewonnen.

2. Spiel
Gegner: Chaos Spacemarines und Grey Knight
Der Grey Knight Spieler hatte 2 Purificatoren Trupps mit Psiboltern, 1 Stormraven und 2 Nemesis Ritter dabei. Nichts außergewöhnliches… Der Chaos Spacemarine Spieler allerdings hat geschockt. 120!! Seuchenzombies und 2 Drachen. Genau das Richtige für unsere Armeeliste, die ja so stark gegen Massearmeen war…
Die Mission: 
Klassische „Missonsziel halten“ – Mission. 5 Ziele wurden auf dem Spielfeld verteilt und es wurde über die kurzen Spielfeldkanten gespielt. Jedes Missionsziel war 3 Siegpunkte wert.
Das Spiel: 


Wir hatten den ersten Spielzug und der Cybot in Landungskapsel war wieder einmal Gold wert. Er traf einen der Nemesisritter hart und reduziert seine Lebenspunkte auf 1. Den Rest übernahm der Landraider. Außerdem kostete die Schrapnellkanone ca 5 Zombies das Leben. Der CSM Spieler war davon verständlicherweise nicht wirklich beeindruckt. Ansonsten positionierten wir in dieser Runde unsere Armee und bereiteten uns auf das Eintreffen der Zombieflut vor…
Die kam auch recht schnell. Aufgrund von Unachtsamkeit (wir haben vergessen den Schwarmtyranten in den Jagdflug zu versetzen) wurde dieser vom Purificatoren Trupp zerschossen. Ein Drittel der Zombies kümmerte sich um meinen Cybot während Ritter #2 und der Rest der Zombies sich unaufhaltsam in Richtung unserer 4 Modelle machten.

Ich schaffte es in der nächsten Runde trotz vollem Landraider-Beschuss nicht, den gefährlichen Nemesisritter zu stoppen uns so zwang er mich zum Rückzug. Auch die restlichen Verluste auf gegnerischer Seite hielten sich in Grenzen… Wir haben vielleicht 10-15 Zombies getötet. Toll… Nur noch 100. 😉 Ein weiteres Highlight in unserer Runde waren die Yrmgarl Symbionten, die aus Versehen innerhalb eines unpassierbaren Geländestückes plaziert worden waren… Nach einiger Diskussion einigten wir uns darauf, dass sie herunterspringen (nach Regelbuch). Das überlebten aber nur 3 Stück und diese hatten kein Ziel für einen Angriff. Ein weiterer Fehler, der uns echt hart traf, da wir ein weiteres Schadenspotential gegen die unendlichen Massen der Gegner verloren hatten.

Dann kam nicht nur die gesamte Welle der Gegner an, sondern auch Stormraven und die zwei Drachen. Mit Mühe und Not verteidigten wir uns, verloren aber nach und nach immer mehr Raum und Missionsziele.

Gegen Ende wurde die Zeit sehr knapp und wir schafften es nicht, die Missionziele gegen (noch immer etwa 30) Zombies zu verteidigen. Die Gegner hielten 2 Missionsziele und wir verloren das Spiel 17:3. Nach diesem Spiel lagen wir auf dem 8. Platz. Der Pokal war nicht verloren aber alles hängte vom letzten Spiel ab…

Im 2. Teil des Beitrages gibt es den Bericht zum Finale und Best Painted Contest. Dran bleiben … 😉